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Celesio geht an US-Großhändler McKesson

McKesson Chef John H. Hammergren

McKesson Chef John H. Hammergren

2 Milliarden Euro oder 23 Euro pro Aktie zahlt das US-Unternehmen für die etwas mehr als 50% an die Duisburger. Diesen Betrag bekommen auch alle übrigen Aktionäre angeboten, womit sich der Kaufpreis inklusive Wandelschuldverschreibungen auf etwa 6,1 Milliarden Euro summiert. McKesson will mindestens drei Viertel der Aktien übernehmen.

Entstehen soll ein „weltweit führender Anbieter von Healthcare-Services mit umfassender Fachkompetenz für Apotheken, Hersteller, Patienten und andere Kunden“. Das Unternehmen mit rund 81.500 Mitarbeitern wird einen weltweiten Umsatz von 111 Milliarden Euro erwirtschaften und in mehr als 20 Ländern tätig sein. McKesson und Celesio beliefern weltweilt rund 120.000 Apotheken und Krankenhäuser sowie mehr als 11.000 Apotheken, die entweder zur jeweiligen Gruppe, oder zu einem strategischen Partner- beziehungsweise Franchisenetzwerk gehören.

In Österreich ist die Celesio AG seit dem Jahre 2000 der Mehrheitseigentümer der Herba Chemosan Apotheker AG und somit Arbeitgeber für rund 900 Mitarbeiter.

„Mit dem Zusammenschluss von McKesson und Celesio schaffen wir die Basis für ein weltweit führendes Unternehmen für Healthcare-Services. Damit bieten wir unseren Kunden bessere und effizientere Healthcare-Lösungen,“ sagte McKesson-Chef John H. Hammergren. „Die Gesundheitsbranche wächst sehr schnell und ist von einer Annäherung einzelner Segmente und einer zunehmenden Globalisierung gekennzeichnet. Mit dem heutigen Schritt wollen wir die Stärken und die Erfahrungen der beiden Unternehmen zusammenführen, um die globalen Herausforderungen im Gesundheitssektor besser bewältigen zu können.“