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Deutsche LA-Med-Facharztstudie erschienen

Die Fachzeitschriften sind und bleiben eine wichtige Informationsquelle für deutsche Fachärzte, das bestätigt erneut die vom Marktforschungsinstitut IFAK durchgeführte diesjährige LA-Med Facharzt-Studie. Die Befragung erfolgt alle zwei Jahre und wird von der Arbeitsgemeinschaft LA-Med Kommunikationsforschung im Gesundheitswesen e.V. herausgegeben.

Analysiert wird das Mediennutzungsverhalten von Fachärzten der Fachrichtungen Dermatologie, Gynäkologie, HNO, Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie, Orthopädie, Pädiatrie und Urologie. Neben der quantitativen Lesererhebung wird bereits zum zweiten Mal die „Aktivierungsleistung“ medizinischer Fachzeitschriften erhoben, die Auskunft darüber geben soll, in wie weit eine Zeitschrift ihre Leser veranlasst, etwa Kongresse zu besuchen, das Therapieverhalten zu ändern oder Informationsmaterial anzufordern. „Die Aktivierungsleistung von Fachzeitschriften auf Fachärzte über den zeitlichen Verlauf zeigt zum Beispiel, dass die Aktivierung zu „Kontaktaufnahme mit Herstelllern“ und „Informationsmaterial bestellen“ weiter angestiegen ist“, sagt Rüdiger Sprunkel, Vorstandssprecher der LA-Med.

Ein weiteres wichtiges Ergebnis der Befragung zeigt, dass sich das Internet neben den Fachmedien, Fachbüchern, Kongresse und Kollegengespräche als fünfte Säule im Informationsportfolio der Fachärzte etabliert hat. Dazu wurden erstmals auch die Reichweiten in den neun Facharztgruppen für medizinische Fach-Webseiten ermitteln. Vier Online-Angebote haben sich dabei als relevant für Fachärzte herauskristallisiert: ‚aerzteblatt.de‘, ’springermedizin.de‘ und ‚thieme.de‘ sowie das Angebot von ‚doccheck.de‘.

Auszüge der Ergebnisse können unter www.la-med.de online abgerufen werden.