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Deutscher Pharmaverband vfa wählte neuen Vorstand

vfa-Vorsitzender Dr. Hagen Pfundner

vfa-Vorsitzender Dr. Hagen Pfundner

Dr. Hagen Pfundner ist einstimmig für weitere zwei Jahre zum Vorsitzenden des Vorstands des Verbands der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa) Deutschlands gewählt worden. Er ist Vorstand der Roche Pharma AG Deutschland und Geschäftsführer der Roche Deutschland Holding GmbH. Pfundner amtiert seit dem 30. November 2011 als Vorsitzender des vfa.

vfa-Vorstand Georg Wager

vfa-Vorstand Georg Wager

Auch ein Österreicher gehört dem vfa-Vorstand an. Georg Wager, MBA, MLE, General Manager von Eisai Deutschland und Österreich/CEE wurde ebenso einstimmig wiedergewählt und tritt damit bereits seine 3. Funktionsperiode an. Er zählt damit zu den längst dienenden Vorstandsmitgliedern des Verbandes der forschenden Pharma-Unternehmen in Deutschland. „Die kontinuierliche Mitarbeit an der dynamischen Gestaltung der Rahmenbedingungen für die industrielle Gesundheitswirtschaft stellt für mich eine besondere Herausforderung dar“, beschreibt Wager sein Engagement im größten Pharma-Verband Deutschlands.

Als stellvertretender Vorsitzender wurde ebenfalls einstimmig Hanspeter Quodt (MSD ) gewählt. Mit Dr. Iris Zemzoum wird im vfa-Vorstand zum zweiten Mal eine Frau vertreten sein. Insgesamt ist der Frauenanteil in den Pharma-Unternehmen mit 41 % im Vergleich zu anderen Branchen außerordentlich hoch, was gute Chancen für weibliche Fachkräfte bedeutet.

Nach seiner Wiederwahl erklärte Pfundner die Ausrichtung des vfa für die kommenden Jahre: „Wir haben uns als Verband zum Ziel gesetzt, Mit-Verantwortung für Deutschlands Gesundheit zu übernehmen. Diese Verantwortung umfasst mehr, als nur Medikamente zu erforschen und bereitzustellen. Diese Selbstverpflichtung verlangt Augenmaß für die Bedürfnisse und die beste medizinische Versorgung von kranken Menschen, die Finanzierung des Systems, aber auch für den Ausbau von Forschung und Produktion im eigenen Land. Darüber hinaus geht es auch um die Wertschöpfung im eigenen Land – unter anderem durch die Nutzung digitaler Technologien -, also eine konsequente Weiterentwicklung unserer industriellen Gesundheitswirtschaft.“

Dieser Selbstverpflichtung könne man allerdings nur nachkommen, wenn zu dem Augenmaß die Augenhöhe komme, so Pfundner weiter. Innovationskultur und Regulierungskorsett würden dabei nicht zusammenpassen. Er werde sich gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen in den nächsten Jahren für neue Kooperationsformen der Systembeteiligten im Sinne einer echten Gesundheitsallianz einsetzen.