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Merck eröffnet neues Werksgebäude in Kärnten

Eröffnung mit viel Prominenz ©KhFessl

Eröffnung mit viel Prominenz; ©KhFessl

Der Darmstädter Pharma-Riese Merck sagt weiterhin „Ja zu A“ und eröffnete dieser Tage die umfassende Erweiterung des Produktionsstandorts Spittal an der Drau in Kärnten. Im Rahmen der feierlichen Eröffnung, an der zahlreich geladene Gäste aus Politik und Wirtschaft teilnahmen, wurde ein 4.500 m² umfassender Neubau mit Produktions-, Büro- und Technikflächen seinem Bestimmungszweck übergeben. Die Werkserweiterung ermöglicht es dem größten Industriearbeitgeber im Bezirk Spittal a.d.Drau das Produktionsvolumen ab 2017 von 2,2 auf 3 Milliarden Tabletten pro Jahr zu steigern. Das 7,5 Millionen Euro teure Bauprojekt wurde seit 2015 umgesetzt und ist ein wichtiger Schritt für ein nachhaltiges Standortwachstum. Im Rahmen des Festaktes wurde zudem bekannt gegeben, dass noch in 2017 ein neues Labor für Produktentwicklung entstehen soll, um die Innovationsführerschaft im Bereich Tabletten und Salben noch weiter ausbauen zu können.

Das Erweiterte Gebäude ©KhFessl

Das Erweiterte Gebäude; ©KhFessl

Im Zuge des Standorterweiterung wurden rund 50 neue Arbeitsplätze geschaffen, womit nun rund 450 Mitarbeiter an dem Oberkärntner Standort für Merck tätig sind. Mit den weiteren 100 Mitarbeitern in anderen Landesteilen macht dies Merck zum 7. größten Arbeitgeber in der pharmazeutischen Industrie in Österreich.

Johannes Baillou, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der Merck KG und Vertreter der Familie Merck erklärte: „Als Unternehmen tragen wir nicht nur eine wirtschaftliche, sondern auch eine gesellschaftliche Verantwortung. Die Entwicklung von Spittal in den vergangenen Jahren und die Investition in die Zukunft zeigen, dass wir in Kärnten und Österreich dieser Verantwortung gerecht werden.“

Der acht-geschossige Neubau beinhaltet drei Produktionsetagen mit 1.500 m² Reinraumfläche, eine Büroebene, drei weitere Etagen mit Technikzonen sowie ein Dachgeschoß mit Kantine und Terrasse. Mit der Inbetriebnahme des Gebäudes vergrößert sich die bisherige Reinraumfläche am Standort um 33 Prozent und beträgt nunmehr 6.000 m².