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Merck investiert in Produktionsstandort Spittal/Drau

Credit: Merck

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Merck investiert ca. 9 Mio Euro in den Neubau seines analytischen Labors und die Erweiterung der Verpackungsanlage am Produktionsstandort in Spittal/Drau. Neben der Erhöhung der Produktionskapazität von 55 Mio Packungen auf nun 70 Mio Packungen jährlich, wird auch die weltweite Qualitätskontrolle für die bekannten Marken Nasivin(R) und Femibion(R) von der globalen Zentrale in Darmstadt, Deutschland, nach Spittal/Drau verlegt. Zusammen mit dem Umbau des Standorts Wien und der damit verbundenen Verlegung des Hauptquartiers von Merck Serono für Westeuropa von Genf nach Wien, hat Merck über 10 Mio Euro in Österreich investiert. „Diese Investitionen zeigen dass der Standort Österreich für Merck sehr bedeutend ist“, freut sich Klaus Raunegger, Geschäftsführer von Merck Spittal. „Durch diesen Ausbau seiner Kapazitäten kann Merck Spittal seine Stellung als wichtigster industrieller Arbeitgeber in der Region Spittal weiter festigen.“
Im Werk Spittal wurden fast 1000 m2 Laborarbeitsfläche für bis zu 36 Analytiker errichtet. Zehn neue Arbeitsplätze wurden geschaffen. Aufgrund der Vervierfachung des Produktionsvolumens in den letzten zehn Jahren wurden auch in drei neue Verpackungsstraßen und damit 30 neue Arbeitsplätze insgesamt 5 Mio Euro investiert. 2004 wurden 300 Mio Tabletten produziert, 2014 plant man 1,2 Mrd Tabletten pro Jahr. Durch den Neubau erhöht Merck Spittal seine Produktionskapazitäten auf bis zu 1,5 Mrd Tabletten pro Jahr, auch die Bereiche Produktentwicklung und Innovation werden verstärkt. 50% des Produktionsvolumens entfallen auf rezeptfreie Produkte, darunter in Österreich führende Marken wie Nasivin(R) und Femibion(R), 30% auf rezeptpflichtige Produkte der Sparte Merck Serono, knapp 20% werden für andere Pharmahersteller produziert. „Merck Consumer Health ist einer der führenden Anbieter von rezeptfreien Medikamenten in Österreich. Dass nun ein noch größerer Teil der Wertschöpfung von Marken wie Nasivin(R) und Femibion(R) hierzulande stattfindet, ist sehr zu begrüßen“, zeigt sich Elisabeth Prchla, Geschäftsführerin von Merck Österreich, zufrieden.