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Nebenwirkungen sind ein Thema!

Nebenwirkungen stehen im Fokus

Nebenwirkungen stehen im Fokus

Für mehr als 80 Prozent der österreichischen Bevölkerung sind die Nebenwirkungen von Arzneimitteln ein sehr wichtiges oder wichtiges Thema. Je älter die befragten Personen, umso relevanter ist es. Frauen informieren sich tendenziell mehr als Männer. Personen mit höherer Ausbildung fragen öfter nach. Das sind die Kernaussagen einer rezenten repräsentativen Umfrage des Gallup-Instituts, das im Auftrag der Bayer Austria 500 Österreicherinnen und Österreicher ab 18 Jahre online befragte.

Bedenkliche 43% der Befragten gaben an, ein Arzneimittel schon einmal aus Angst vor Nebenwirkungen nicht eingenommen zu haben. Vor allem Frauen und Menschen aus höheren Bildungsschichten sind dabei besonders kritisch und „verweigern“ signifikant öfter als der Durchschnitt (Frauen 48%, Matura-Niveau 49%). Ursache Nummer 1 dafür sind kritische Medienberichte, die für ein Viertel der Befragten ausschlaggebend für die „Non-Compliance“ waren. Als Informationsquelle zu Arzneimittel wird neben Arzt oder Apotheker vor allem das Internet bemüht (92%), aber auch das familiäre Umfeld (24%) sowie der Freundeskreis (17%) spielen eine zunehmend wichtiger Rolle.

Die Aufklärung lässt Spielraum nach oben

Die Aufklärung lässt Spielraum nach oben

Auch bei der Erstaufklärung über unerwünschte Wirkungen von Medikamenten durch Ärzte und/oder Apotheker gibt es Spielraum nach oben. So gaben rund die Hälfte der Befragten an, weder vom Arzt, noch vom Apotheker darüber informiert worden zu sein. Auch hier zeigte sich ein Unterschied ob des Bildungsgrades: Menschen mit Matura-Niveau  wurden tendenziell öfter über unerwünschte Wirkungen aufgeklärt. Erfolgte eine Information, so wurde diese immerhin von 95% als verständlich empfunden.

Bilder: getty images