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Novartis baut um

novartis hqNovartis wolle der Onkologie mehr Gewicht geben, heißt es in einer Aussendung des Schweizer Pharma-Riesen Novartis, der mit der angekündigten Reorganisation seinem Krebsmittelbereich mehr Schlagkraft verleihen will. So wird die Division „Pharmaceuticals“ zukünftig in „Innovative Medicines“ umbenannt und in die Bereiche „Oncology“ und „Pharmaceuticals“ aufgeteilt. Zwar wurde der onkologische Bereich auch zuvor schon als eigenes Geschäft geführt, mit dieser Trennung gibt man ihm nun auch organisatorisch den gleichen Stellenwert  wie die gesamten übrigen Pharmaaktivitäten.

Auslöser der organisatorischen Veränderung war wohl die Transaktion mit GSK im Jahre 2014, die Novartis deren gesamtes onkologisches Produkt-Portfolio sicherte. Die Aufwertung dieses Bereichs soll nun zur „Stärkung der Innovations- und Wachstumsstrategie“ beitragen, wie es in der Aussendung heißt.

Bruno Stigini, Head of Oncology

Bruno Strigini, Head of Oncology

Der Umbau zieht auch personelle Konsequenzen nach sich. So wird David Epstein, bisheriger Leiter der Pharmadivision, Novartis verlassen, um dem neuen Chef der der Pharmaceuticals-Einheit Paul Hudson – er war bisher in leitender Funktion beim Mitbewerber AstraZeneca tätig – Platz zu machen. Die Verantwortung für das Onkologie-Geschäft wird Bruno Strigini übernehmen.