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P&G und Teva beenden ihr OTC-Joint Venture

PGT Healthcare, das OTC-Joint Venture zwischen dem amerikanischen Konsumgüterriesen Procter & Gamble und dem israelischen Teva-Konzern, wird – vorbehaltlich behördlicher Zustimmung – voraussichtlich mit Juli 2018 beendet. Wesentliche finanzielle Zahlung sind durch die Vertrags-Auflösung nicht geplant. 

Nach sieben Jahren der Zusammenarbeit wollen beide Partner eigene Strategien verfolgen, wie die Unternehmen bekanntgaben. Durch den Erwerb der OTC-Sparte der Merck KGgA verfolgt der amerikanische Konzern Procter & Gamble neue Strategien die das PGT Joint Venture ersetzen. Die Akquisition der OTC-Sparte von Merck „hilft uns, Umsatz und Rentabilität von P&G zu steigern, indem sie für die Leistungsfähigkeit und die Portfolio-Größe sorgt, die wir brauchen, um ohne die Hilfe eines Healthcare-Partners ein erfolgreiches globales OTC-Business zu betreiben“, sagt Tom Finn, President P&G Global Personal Health Care.

Der israelische Konzern Teva befindet sich ohnehin in einem Veränderungsprozess. Sven Dethlefs, Executive Vice President Global Marketing & Portfolio: „Die Vertragsauflösung erlaubt uns besser, Synergien zwischen unseren OTC- und Generika-Sparten zu heben und schafft eine solide Plattform für ein starkes OTC-Business von Teva.“ Der Umsatz aller OTC-Produkte im Konzern zusammengenommen – inklusive PGT – habe im vergangenen Jahr bei etwa einer Milliarde Dollar gelegen, so das Unternehmen.