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Pharmig Generalversammlung: „Österreich first“

Vorstand

Pharmig Vorstand 2017 Credits: Pharmig/Christian Husar

Gleich zwei neue Präsidiumsmitglieder vermeldet die Pharmig nach ihrer diesjährigen Hauptversammlung am Freitag letzter Woche. Mag. Sabine Radl und Philipp von Lattorff, MBA stehen neben Dr. Robin Rumler dem Präsidenten Mag. Martin Munte als Vizepräsidenten zur Seite. Nicht mehr im Präsidium vertreten sind Chantal Friebertshäuser, MA und Dr. Wolfram Schmidt. Neu in den Vorstand aufgenommen wurden Ing. Mag. Roland Huemer (Richter Pharma), DI Dr. Clemens Schödl (Gilead Sciences), Mag. Elgar Schnegg, MBA (Ratiopharm) und Dr. Wolfgang Schnitzel (Shire).

Die neuen Vorstandsmitglieder mit Präsident und Generalsekretär Credits: Pharmig/Christian Husar

Die neuen Vorstandsmitglieder mit Präsident und Generalsekretär; Credits: Pharmig/Christian Husar

Der öffentliche Teil der Veranstaltung stand dann ganz im Zeichen des Pharma-Standorts Österreich. Sowohl Pharmig-Präsident Munte, als auch Gesundheitsministerin Priv. Doz. Dr. Pamela Rendi-Wagner, MSc und der als Key-Note-Speaker eingeladene Präsident der Industriellenvereinigung, Mag. Georg Kapsch waren sich ob der Wichtigkeit dieses Themas einig. „Politik, Industrie, Krankenkassen, Behörden, Akademia – wir alle sind der Standort und wir alle müssen am selben Strang für dessen Stärkung ziehen“, appellierte dann auch Munte in seiner Eröffnungsrede, der dabei allerdings nicht unerwähnt lies, dass Rahmenbedingungen wie die jüngsten Gesetzesänderungen im ASVG nicht unbedingt zum Vertrauen in den Standort beitragen.

Gesundheitsministerin Rendi-Wagner; Credits: Pharmig/Christian Husar

Gesundheitsministerin Rendi-Wagner;
Credits: Pharmig/Christian Husar

Auch Gesundheitsministerin Rendi-Wagner hob in ihren Grußworten die Wichtigkeit einer konstruktiven Zusammenarbeit aller Partner hervor und würdigte zugleich den Rahmen-Pharmavertrag, der einen wesentlichen Beitrag zur Stabilität, Planbarkeit und Sicherheit des Gesundheitssystems leiste. Ein besonderes Anliegen sei ihr im Zusammenhang mit der Standortentwicklung den Sitz der EMA nach Wien zu bekommen.

Georg Kapsch strich vor allem die hohen Investitionen der Pharmaindustrie hervor und betonte, dass eine so innovierende Branche nur mit einigermaßen guten Preisen für ihre Produkte neue Entwicklungen hervorbringen könne.