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Pharmig: Herzog folgt auf Huber

Wechsel an der operativen Spitze der Pharmig, dem Verband der pharmazeutischen Industrie in Österreich. Jan Oliver Huber verlässt nach 14 Jahren den Interessensverband mit Ende Juni, Andreas Herzog folgt ihm in die Funktion des Generalsekretärs nach. 

Mag. Alexander Herzog wird ab 1. Juli 2018 der neue Generalsekretär der Pharmig, des Verbands der pharmazeutischen Industrie Österreichs sein. Dies wurde vom Pharmig-Vorstand einstimmig beschlossen. Herzog war bislang Obmann-Stellvertreter der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft SVA. Er übernimmt damit die Agenden von Dr. Jan Oliver Huber, der 14 Jahre lang erfolgreich dieses Amt ausgeübt hat.

Mag. Alexander Herzog,
neuer Generalsekretär der Pharmig;
Foto: SVAGW

Herzog freut sich auf die neue Herausforderung: „Das österreichische Gesundheitswesen ist derzeit in der größten Umbruchphase der Nachkriegszeit. Das bedeutet viele Veränderungen und neue Rahmenbedingungen für die pharmazeutische Industrie. Die nachhaltige und erfolgreiche Positionierung dieser Branche ist eine herausfordernde Aufgabe.“ Herzog hatte als geschäftsführender Obmann maßgeblich den Transformationsprozess in der SVA initiiert. Eine enge Zusammenarbeit mit der Pharmig erfolgte zuletzt etwa beim gemeinsamen Bemühen um Wien als neuen Sitz der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA.

Pharmig-Präsident Martin Munte
holt neuen Generalsekretär;
Credits: Pharmig/Christian Husar

Mag. Martin Munte, Präsident der Pharmig, zur Wahl des designierten Generalsekretärs: „Alexander Herzog hat ein tiefes Verständnis für die Anforderungen der Wirtschaft, eine profunde Kenntnis des Gesundheitssektors in Österreich und eine hohe Sensibilität für die Themen der Pharmabrache. Diese Kriterien waren für die Wahl ausschlaggebend.“

Munte spricht dem scheidenden Generalsekretär Dank aus: „Jan Oliver Huber hat sich mit Kraft und Ausdauer dafür eingesetzt, die Zusammenarbeit mit den Krankenkassen, dem Gesundheitsministerium und allen Partnern des Gesundheitswesens stetig zu intensivieren. Durch sein Wirken hat er die Rolle des Verbandes entscheidend geprägt und sie gestärkt.“ Huber habe unermüdlich an positiven Rahmenbedingungen für die pharmazeutische Industrie gearbeitet. Wobei er stets auch die Interessen und Bedürfnisse der Gesellschaft, speziell jener der Patienten, im Auge gehabt habe.

Zur Wahl seines Nachfolgers sagt Huber: „Ich kenne Alexander Herzog aus vielen Jahren der Zusammenarbeit. Diese war stets von hoher Wertschätzung geprägt. Unser beider Bestreben war und ist es, den Umgang zwischen den Partnern des Gesundheitswesens fair zu gestalten.“

Mag. Alexander Herzog, 1964 in Graz geboren, hat an der Karl Franzens Universität Betriebswirtschaftslehre studiert und unter anderen bei IBM und der Brauunion gearbeitet. Nach seiner Konzern-Karriere war Herzog Abteilungsleiter in der Wirtschaftsagentur Wien und gründete 2006 seine eigene Unternehmensberatung. Neben seiner selbstständigen Tätigkeit war Herzog viele Jahre Vorstandsmitglied in der WGKK. Seit 2014 ist er als geschäftsführender Obmann in der SVA tätig.