J&J verkauft Diagnostiksparte an Finanzinvestor

Der amerikanische Pharma- und Konsumgüterkonzern Johnson & Johnson trennt sich von seinem Diagnostikageschäft und verkauft die komplette Sparte an den Finanzinvestor Carlyle.

J&JRund vier Milliarden Dollar ist das Diagnostikageschäft von J&J dem Finanzinvestor Carlyle wert. Nach eingehenden Beratungen mit der Gewerkschaft hat Johnson & Johnson der Offerte zugestimmt und verkauft damit die gesamte Sparte an die amerikanische Beteiligungsgesellschaft. Die Transaktion solle bis Jahresmitte unter Dach und Fach gebracht werden, heißt es aus dem Unternehmen. Carlyle hatte sein Vorhaben bereits Anfang des Jahres angekündigt.

Johnson & Johnson hatte vor etwa einem Jahr angekündigt, einen Verkauf oder eine Abspaltung der Sparte in Betracht zu ziehen. Der Bereich produziert Tests etwa zur Bestimmung der Blutgruppe eines Patienten oder zur Untersuchung des Blutes auf Krankheiten. J&J ist auf diesem Markt allerdings nur ein kleiner Anbieter. Dominiert wird die Branche unter anderen von Unternehmen wie Roche, Siemens und Abbott.