Novartis verkauf Grippeimpfung an CSL

Der Schweizer Pharmakonzern Novartis schließt seine vergangenes Jahr begonnene Neuausrichtung auf das Kerngeschäft mit dem Verkauf der Grippe-Impfstoffe an die australische CSL für 275 Millionen USD ab.

novartis hqPharma, Augenheilmittel und Generika sind die drei Kernbereiche auf die sich der Pharma-Multi Novartis zukünftig konzentrieren will. Impfstoffe sind nicht mehr im Fokus der Schweizer, so wurde bekanntlich bereits im April dieses Jahres in einer mehrteiligen Transaktion das übrige Impfstoffgeschäft an GSK verkauft. Der jetzige Deal soll, sofern die Wettbewerbshüter zustimmen, in der zweiten Jahreshälfte 2015 abgeschlossen sein. Verkauft wird, wie der Konzern mitteilte, neben dem kompletten Grippe-Impfstoff-Geschäft auch die bestehende Produkt-Pipeline.

CSL habe eine langjährige Erfahrung im Geschäft mit Impfstoffen und operiere in 27 Ländern weltweit, heißt es seitens des Verkäufers. Die Novartis-Sparte werde der Tochter bioCSL zugeordnet, die neben Australien auch über Niederlassungen in Neuseeland, Deutschland, USA und UK verfüge. In Österreich ist CSL nur durch eine weitere Tochter, dem Plasmaproteinhersteller CSL Behring ansässig.