Österreich soll als Wirtschafts-, Produktions- und Forschungsstandort gestärkt werden

Die PHARMIG unterstützt das Bestreben der Bundesministerin Schramböck, die Pharma-Produktion in Europa zu erhöhen und somit die europäischen Standorte zu stärken.

„Wir sehen derzeit, welche weitreichenden Auswirkungen die Konzentration der Arzneimittelproduktion auf einzelne wenige Regionen auf die Qualität und Schnelligkeit der medizinischen Versorgung unserer Bevölkerung hat. Umso begrüßenswerter ist es, dass es von Seiten der Politik klare Signale gibt, dass die Arzneimittelproduktion in Österreich und Europa unterstützt und ausgebaut werden soll“, so Mag. Alexander Herzog, PHARMIG-Generalsekretär.

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Die PHARMIG stellt sich daher ganz hinter den Aufruf der Bundesministerin Margarete Schramböck, die im Rahmen einer Pressekonferenz verlauten ließ, dass die Pharma-Produktion in Europa gestärkt werden müsse, um zukünftig unabhängig von anderen Regionen zu sein.  Mag. Alexander Herzog: „Wir müssen uns neu aufstellen und industriepolitisch neu ausrichten, um der starken Konkurrenz aus Regionen wie Asien, Indien und den USA etwas entgegenzuhalten. Es geht hier nicht um die Durchsetzung unilateraler Interessen, sondern im Gegenteil darum, im Sinne der Gemeinschaftlichkeit Rahmenbedingungen zu schaffen, unter denen Unternehmen und Organisationen besser arbeiten, forschen und produzieren können. Der Schulterschluss von Academia, Industrie, Behörde und Politik ist ein guter und wichtiger Schritt in eine sicherere Zukunft. Letztlich können wir alle, jeder einzelne von uns davon profitieren.“

Quelle: Pressemeldung PHARMIG – Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs , APA OTS 30.04.2020