medonline.at Artikel sorgt für politisches und gesellschaftliches Aufsehen

Die Journalistin Anita Groß entfachte mit ihrem medonline-Beitrag über die Covid-19-Situation in Schweden eine Diskussion über die Grenzen Österreichs hinaus.

Inspiriert von Marcus Brands Gastbeitrag im Falter „Stockholm ist anders“, setzte sich die medonline.at Journalistin Anita Groß intensiv mit der Covid-19-Situation in Schweden auseinander. Ihr Artikel „Der schwedische Spagat: Trotz harter Triage Intensivstationen immer voller“ wurde am 30. April 2020 auf medonline.at veröffentlicht. Dies war der Startschuss für eine Diskussion, die über die Grenzen Österreichs hinausgehen sollte.

Österreichs Regierungssprecher, Gerald Fleischmann, postete den medonline-Artikel auf Twitter und rief damit den ORF-Journalisten Stefan Kappacher und den Falter-Chefredakteur, Florian Klenk, auf den Plan. Auch wenn die Ansicht der beiden Herren über den Tweet von Herrn Fleischmann nicht sonderlich positiv war, sorgte deren „Kritik“ für Widerstand. Thomas Mayer, Gründungsmitglied „Der Standard“ und EU/NATO-Korrespondent, sowie weitere User verteidigten den Beitrag oder verwiesen auf die verlässliche Quelle (medonline.at/Medizin Medien Austria/Süddeutscher Verlag) und die Verbindung von Falter und der Süddeutschen Zeitung. Der Gesundheitsökonom Ernest Pichlbauer bezeichnete den Artikel „als doch sehr einseitig“ und wurde auf Twitter ad hoc zurechtgewiesen. Insgesamt wurde der medonline-Artikel in zahlreichen (ethischen) Diskussionen zu unterschiedlichen Corona-Strategien gepostet, daraus zitiert und auch immer wieder als Schlusspunkt für Diskussionen angeführt. In Unterhaltungen in denen der Artikel aufschien, beteiligten sich Personen wie SPD-Bundestagsabgeordnete, Wissenschaftler, Pflegekräfte, Ärzte, Mitarbeiter des ORF und des WDR, viele Journalisten, diverse Zeitungen (Der Spiegel, SZ, focus online) und viele mehr. Der Tweet von Anita Groß erreichte bisher mehr als 1.200 Impressionen und 170 Interaktionen (Stand 18.05.2020). Am häufigsten wurde der Artikel allerdings direkt von medonline.at getweetet und war Teil von mehr als 35 Unterhaltungen, wie zum Beispiel in einer Unterhaltung mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Karl Lauterbach oder in einer Unterhaltung auf einen NZZ-Artikel.

Dieser Beitrag und die damit entfachte Diskussion spiegeln den Anspruch und das Ziel von medonline.at wieder: die Publikation von gut recherchiertem, wissenschaftlich/medizinisch belegtem, kritisch betrachtetem Inhalt und das auch zu kontroversen Themen.