DNA Verlag schlittert in Konkurs

Der in deutschen Eigentumsverhältnissen stehende Verlag "Der neue Apotheker" (DNA Verlag) steht laut einem Bericht des gestrigen "Standard" vor dem aus. Aber nicht nur der mittels mangelnder Kostendeckung eröffnete Konkurs sorgt für Schlagzeilen, viel mehr sind es vorgetäuschte Auflagenzahlen besonderen Ausmaßes die gleichwohl Anzeigenkunden als auch Mitbewerber die Zornesröte ins Gesicht treiben.

Der in deutschen Eigentumsverhältnissen stehende Verlag „Der neue Apotheker VerlagsgesmbH“ (DNA Verlag) steht laut einem Bericht des gestrigen „Standard“ vor dem aus. Aber nicht nur der mittels mangelnder Kostendeckung am 5. Juli 2013 eröffnete Konkurs sorge für Schlagzeilen, viel mehr seien es vorgetäuschte Auflagenzahlen besonderen Ausmaßes die gleichwohl Anzeigenkunden als auch Mitbewerber die Zornesröte ins Gesicht treiben. Statt einer versprochenen Auflage von 80.000 Stück für Hefte wie „Vitale Senioren“, „Diabetes Journal“, oder „Apotheken Journal“, wurden laut dem „Standard“ vorliegender Druckerei-Belege sage und schreibe ganze 100 Stück gedruckt und verbreitet. Mittlerweile sind auch die Besitzverhältnisse des Verlages ähnlich dubios wie die Auflagenzahlen. Der lange Jahre im Eigentum von Wolfgang Boethe stehende Verlag ging nach dessen Abgang in die Hände seines Sohnes Christof über. Seit 2011 ist im Firmenbuch die MaF Medical und Finanz AG als Alleineigentümer eingetragen. Auf Recherche des „Standard“ hin tritt nun auch eine MeCo Media Communications GmbH in Erscheinung, deren Eigentümer Ex-DNA-Manager Dipl. Oec. Andreas Lindner 2013 Anteile und Geschäftsführung dieses Unternehmens von Chrtistof Boethe übernommen hat. Die MeCo sitzt an derselben Adresse wie der DNA Verlag und stellt Rechnungen an Anzeigenkunden aus.

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