Plattform Patientensicherheit vergibt Austrian Patient Safety Award

Die Plattform Patientensicherheit hat erstmals den Preis für Patientensicherheit - Austrian Patient Safety Award (APSA) - ausgeschrieben. Eine hochkarätig besetzte Fachjury beurteilte 23 aus ganz Österreich eingereichten Projekte und wählte drei GewinnerInnen aus.

Die Plattform Patientensicherheit hat erstmals den Preis für Patientensicherheit – Austrian Patient Safety Award (APSA) – ausgeschrieben. Eine hochkarätig besetzte Fachjury beurteilte 23 aus ganz Österreich eingereichten Projekte und wählte drei GewinnerInnen aus, die im Rahmen der Tagung „Sicherheit von MitarbeiterInnen in Gesundheitsberufen und PatientInnensicherheit“ am 2. Oktober 2013 in Wien vorgestellt und ausgezeichnet wurden. Der Preis wurde von Bundesminister Alois Stöger übergeben. „Drei Siegerprojekte stehen stellvertretend für das große Engagement in heimischen Spitälern und Gesundheitseinrichtungen,“ freut sich Dr. Brigitte Ettl, Präsidentin der Plattform Patientensicherheit und Ärztliche Direktorin am KH Hietzing.

Die Plattform Patientensicherheit verleiht heuer erstmalig in Österreich den „Austrian Patient Safety Award“ (APSA), einen Preis für Patientensicherheit in Spitälern und Gesundheitseinrichtungen. „Der Preis wird für innovative Leistungen zur Erhöhung von Patientensicherheit und Qualität in Gesundheitseinrichtungen
vergeben. Ziel ist es, hervorragende Projekte der Öffentlichkeit zu präsentieren und damit MitarbeiterInnen in Gesundheitseinrichtungen für das Thema zu sensibilisieren“, erklärt Dr. Maria Kletecka-Pulker, Geschäftsführerin der Plattform für Patientensicherheit (ANetPAS).

Auf Platz 1 landete OA Dr. Wolfgang Puchner, Anästhesist und Risikomanager im AKH Linz und sein Team mit dem Projekt „PARS – patient at risk-Score-System“. Der multidisziplinäre Ansatz, PatientInnen in lebensbedrohlichen Situationen rasch der richtigen Behandlung zuzuführen, bezieht alle Gesundheitsberufe und Disziplinen ein und schafft so eine nachhaltige Sicherheitskultur. Das Projekt wurde in die Gesamtstrategie integriert, für die Evaluierung aufbereitet und stand letztlich für ein Roll-out in der gesamten Institution zur Verfügung.

v.li.: Dr. Brigitte Ettl, Präsidentin der Plattform Patientensicherheit und Ärztliche Direktorin am KH Hietzing, und das Siegerteam Dr. Heinz Brock, MBA, MPH, Medizinischer Direktor, Geschäftsführer, AKH Linz, das Team um Dr. Wolfgang Puchner (re.) sowie Dr. Maria Kletečka-Pulker, Geschäftsführerin der Plattform für Patientensicherheit (ANetPAS) und Sektionschef Hon.-Prof. Dr. Gerhard Aigner (BMG)
v.li.: Dr. Brigitte Ettl, Präsidentin der Plattform Patientensicherheit und Ärztliche Direktorin am KH Hietzing, und das Siegerteam Dr. Heinz Brock, MBA, MPH, Medizinischer Direktor, Geschäftsführer, AKH Linz, das Team um Dr. Wolfgang Puchner (re.) sowie Dr. Maria Kletečka-Pulker, Geschäftsführerin der Plattform für Patientensicherheit (ANetPAS) und Sektionschef Hon.-Prof. Dr. Gerhard Aigner (BMG)

Platz 2 belegt das AUVA-Projekt „CIRPS entwickelt sich – Zahlen, Daten und Fakten belegen die Wirkung von CIRPS zur Erhöhung der Patientensicherheit“. Das Projekt wurde von der Jury als Leitprojekt für Patientensicherheit in Österreich bewertet und daher ausgezeichnet.

Mag. Michaela Drexel, MAS, Leitung Qualitätsmanagement, und Univ.-Prof. Ing. Dr. Gerhard Stark, Ärztlicher Direktor im Krankenhaus der Elisabethinen GmbH, Graz, punkteten mit der Einreichung einer videoassistierten Simulation von Notfallsituationen im Operationssaal. Im Vordergrund des auf Platz 3 gereihten Siegerprojektes steht die Zusammenarbeit im Team sowie die Nutzung neuer Medien für den Bereich der Patientensicherheit.

Weitere Informationen findet man hier: www.plattform-patientensicherheit.at