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Stada-Übernahme gescheitert

Stada Hauptsitz in Bad Vilbel

Stada weiterhin in Turbulenzen

Der Bad Vilbler Arzneimittelhersteller Stada kommt nicht zur Ruhe. Die Aktionäre haben der geplanten Übernahme durch den Finanzinvestor Bain und Cinvan einen Strich durch die Rechnung gemacht, denn lediglich 65,5 Prozent stimmten der Offerte der beiden Finanzinvestoren Bain und Cinven zu. Bedingung für die Übernahme war aber eine Zustimmung von mindestens 67,5%. Nach der Bekanntgabe des geplatzten Deals stürzte die Stada Aktie ab. Der Konzern selbst ist um Beruhigung bemüht. Man habe ja nicht aktiv einen Investor gesucht, heißt es aus der Vorstandsebene, und man werde daher den bereits eingeschlagenen Weg weiter gehen. Vorstandschef Matthias Wiedenfels tritt auch Spekulationen eines weiteren Angebots von Bain und Cinvan entgegen: „Das Angebot ist vom Tisch und es gibt auch keinen Plan B den wir besprechen.“

Der Stada-Betriebsrat begrüßte indes das Scheitern der Übernahme. Er hatte den Verlust von Arbeitsplätzen befürchtet.