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Befragung bestätigt Internet hohen Nutzungswert durch Allgemeinmedizinern

analyse

Wer nutzt was? Digitales Verhalten auf dem Prüfstand.

Eine von der auf digitale Medien spezialisierten Agentur Aeskulapp und dem Marktforschungsunternehmen Medupha durchgeführte Befragung bei Allgemeinmedizinern zeigt ein sehr hohes berufliches Internet-Nutzungsverhalten der Teilnehmer. 80 niedergelassene Praktiker wurden dazu im November letzten Jahres in einem Methodenmix von Online-Befragung und face-to-face-Interview über die Nutzung „neuer Medien“ im beruflichen Umfeld und über die Akzeptanz neuer digitaler Kommunikationsmedien befragt. Die Ergebnisse bescheinigen dem Internet mit einer täglichen beruflichen Nutzung von über 58% der GP´s einen nicht überraschend hohen Wert (siehe dazu auch: LA-med 2013/Deutschland). Auch der Nutzung digitaler Devices, wie Tablets durch Pharmareferenten stehen über 60% der Allgemeinmediziner grundsätzlich positiv gegenüber. Die Bewertung der Ergebnisse muss allerdings mit der fehlenden Repräsentativität in Verbindung gebracht werden. Befragungen spiegeln in der Form die Meinung der Befragten wider und lassen sich nicht auf die Gesamtzahl der Ärzte umlegen. Auch die Sample-Größe von 80 Teilnehmern lässt Spielraum offen. Der von Aeskulapp postulierte Paradigmenwechsel und die Ablöse der Printmedien durch das Internet ist dann wohl doch etwas zu weit hergeholt, zumal repräsentative Studien mit weit größeren Samples Printmedien seit Jahren ein Nutzungsverhalten zwischen 70% – 90% bescheinigen.