Menü

Takeda senkt massiv den Preis für Pantoloc

Stefan König, Geschäftsführer Takeda ÖsterreichEs sei eine freiwillige Preissenkung, betont Stefan König (Bild), Geschäftsführer von Takeda Österreich, die man hier mit Pantoloc vollziehe. „Natürlich entsprechen wir damit dem Wunsch des Hauptverbands der Sozialversicherung“, so König weiter „und wir leisten einen aktiven Beitrag zur nachhaltigen Sicherung des österreichischen Gesundheitssystems für kommende Generationen.“ Der Preissenkung vorausgegangen war eine nicht so freiwillige „Preisdiskussion“ aller Anbieter von Pantoprazolen mit dem Hauptverband. Mit erstem Mai senkt Takeda nun freiwillig den Blockbuster auf den Preis der billigsten Generika und ermöglicht Österreichs Ärzte damit „das Original zu verordnen, ohne dass es auf den Magen schlägt“.

Pantoloc PacksStefan König sieht diesen Schritt auch als Bekenntnis zum Standort Europa und Österreich: „Wir produzieren ausschließlich in Europa und stellen damit österreichischen Patienten weiterhin ein Qualitätsprodukt nach europäischen Qualitätskriterien zur Verfügung.“ Natürlich sei der damit verbundene Umsatzverlust nicht so einfach wegzustecken und man habe, um die Wirtschaftlichkeit der hiesigen Vertriebsgesellschaft nicht zu gefährden, bereits im November letzten Jahres alle Außendienstaktivitäten eingestellt. „Takeda sichert aber weiterhin durch seinen Vertrieb und vor allem mit seinen Forschungs- und Produktionsstandort im Chemiepark Linz in Österreich insgesamt rund 1600 Arbeitsplätze und leistet einen Beitrag von rund 180 Mio. Euro jährlich zum BIP“, so König weiter, der damit eine Wertschöpfungsstudie von Univ. Prof. Dr. Friedrich Schneider aus dem Jahr 2015 zitiert.