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Wechsel an der Spitze des FOPI

Manuel Reiberg ist neuer FOPI-PräŠsident

Manuel Reiberg ist neuer FOPI-PräŠsident

Manuel Reiberg, Managing Director der Daiichi Sankyo Austria GmbH, wird  als neuer Präsident die FOPI in die Zukunft führen. Ihm zur Seite als Vizepräsident wurde Matthias Wernicke, Managing Director bei Merck Österreich gewählt. Dr. Ronald Pichler, Director Corporate Affairs GlaxoSmithKline, wurde in seiner Funktion als Generalsekretär bestätigt. Für die Kommunikation des FOPI zeichnet ab sofort Mag. Barbara Masser-Mayerl, Communications Manager von GlaxoSmithKline, verantwortlich.

„Ich freue mich sehr, dass ich diese herausfordernde und spannende Aufgabe als Präsident des FOPI übernehmen darf“, so Dipl. Kfm. Manuel Reiberg. „Gemeinsam mit Matthias Wernicke und Ronald Pichler ist es mein Ziel, den erfolgreichen Kurs des FOPI, welchen Mag. Ingo Raimon über die letzten Jahre mit vollem Engagement verfolgt hat, fortzuführen.“

Manuel Reiberg will sich als FOPI‐Präsident vor allem um den Wert von Innovation bei Arzneimitteln für Patienten und für die Gesellschaft bemühen. „Innovationen erbringen erst durch die erfolgreiche Markteinführung gesellschaftlichen Nutzen“, so der neue Präsident. Damit eine nachhaltige Versorgung möglich sei bzw. innovative Medikamente überhaupt beim Patienten ankommen, müsse deren Finanzierung nachhaltig sichergestellt werden. Hier wolle er sich stark dafür einsetzen, im Bereich Arzneimittelkosten „Fakten statt Mythen“ auf den Tisch zu bringen. „Innovative Arzneimittel haben in der Erforschung und Entwicklung substanzielle Kosten. Diesen steht jedoch ein hoher gesamtökonomischer Wert gegenüber.“, so Reiberg.

Die Karriere des gebürtigen Kölners begann Anfang 2005 bei der UK‐Tochter des japanischen Pharmakonzerns, wo er erst als Business Analyst und später als Brand Manager im Bereich Vertrieb und Marketing in London arbeitete. Ende 2006 wechselte der studierte Betriebswirt in die Europazentrale nach München in den Bereich Marketing und übernahm später im Bereich Business Development & Licensing Verantwortung. 2010 übersiedelte Reiberg mit seiner Familie nach Wien, wo er fünf Jahre lang als Manager Country Operations für die Ergebnisse der Marktbearbeitung in Österreich verantwortlich zeichnete, bevor er im August 2015 zum Managing Director ernannt wurde.

FOPI Vizepräsident Matthias Wernicke

FOPI Vizepräsident Matthias Wernicke

Einen Fokus seiner Tätigkeit als FOPI Vizepräsident möchte Matthias Wernicke auf die volkswirtschaftliche Bedeutung der forschenden Pharmabranche in Österreich legen. „Forschung und Entwicklung von Arzneimitteln und Impfstoffen sind nicht nur Basis für den Fortschritt in der Medizin, sondern stellen auch einen bedeutenden wirtschaftlichen Eckpfeiler der heimischen Industrie dar“, so der Vizepräsident. „Die von der Pharma-, Biotech- und Medizintechnikbranche in Österreich direkt und durch Folgeeffekte ausgelöste Wertschöpfung von 9,6 Mrd. € leistet einen Beitrag von rund 2,8% des gesamten BIP in Österreich, und die in diesem Bereich 63.000 Beschäftigten machen 1,7% der Gesamtbeschäftigung aus*. Damit stellt die Pharmazeutische Industrie in Österreich einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar – mit maßgeblicher Bedeutung für die Beschäftigung und hoher gesamtwirtschaftlicher Wertschöpfung.

Dr. Matthias Wernicke ist seit Juni 2015 Geschäftsführer der Merck Gesellschaft mbH in Österreich, eine Tochtergesellschaft der Merck KGaA Darmstadt, Deutschland. Vor seiner Berufung als Managing Director in Wien verantwortete Dr. Wernicke den Bereich Market Access und Pricing für Europa und Kanada. Von 1998 bis 2014 war Matthias Wernicke bei der Unternehmensberatung McKinsey & Co. in der Pharma- & Healthcare Practice tätig, zuletzt verantwortete er als Partner in leitender Funktion zahlreiche Mandate mit nationalen und internationalen Klienten.
Von 1993 bis 1998 studierte Matthias Wernicke in Oxford (UK) Philosophie, Politik und Wirtschaft. 2001 bis 2003 promovierte er ebenfalls in Oxford in Volkswirtschaftslehre. Im Sommer 2015 hat Matthias Wernicke seinen Lebensmittelpunkt zusammen mit seiner Frau und seinen drei Kindern von Potsdam nach Wien verlegt.